DER WIENER OPERNBALL
Einmal im Jahr wird die Wiener Staatsoper zum
festlichsten und berühmtesten Ballsaal der Welt - beim
Wiener Opernball. Dieses einzigartige Fest bildet stets
das unbestrittene Zentrum der gesamten Ballsaison -
schon alleine die enorme internationale Strahlkraft
beweist dies. Gleichzeitig ist der Wiener Opernball auch
ein Ball der Künstler, die diesem Abend das besondere
Flair verleihen.
Der nächste Opernball findet am 7. Februar 2013 statt.
Einlass: 20.30 Uhr, Beginn: 22.00 Uhr
Damen: großes, langes Abendkleid
Herren: Frackzwang
GENERALPROBE
Die Generalprobe zum Opernball 2013 findet am 6.
Februar 2013 statt.
Einlass: 18.30 Uhr, Beginn: etwa 19.00 Uhr
elegante, festliche Kleidung
Das Jungdamen- und Jungherrenkomitee
Einer der Höhepunkte jedes
Opernballes ist der Einzug und
die Tanzdarbietungen des
Jungdamen- und
Jungherrenkomitees.
BEWERBUNG
Um ins Jungdamen- und
Jungherrenkomitee aufgenommen zu
werden, müssen einige
Voraussetzungen erfüllt werden:
- sehr gute
Linkswalzerkenntnisse (Können
bei uns in speziellen Workshops
erworben werden!)
- Alterslimit: mind. 17 und max.
24 Jahre
- man darf den Wiener Opernball
nur einmal eröffnen
FÜR DAMEN UND HERREN AUS DEM
BUNDESLAND VORARLBERG
Wir bitten Sie, ein
Bewerbungsschreiben bis
spätestens 31. Oktober 2012 an
die Tanzschule Hieble, Frau
Juanita Hieble, zu schicken (für
die Eröffnung Wiener Opernball
2012).

FÜR DAMEN UND HERREN AUS WIEN
UND UMGEBUNG
Anmeldungstermine: Oktober 2012,
genauer Termin wird noch bekannt
gegeben, jeweils in der
Zeit von 10 – 12 Uhr und von 14
– 16 Uhr im Opernballbüro Wien. Bitte
bringen Sie ein Passfoto mit.
Der Linkswalzer-Vortanztermin
wird sobald das Datum feststeht,
auf der Homepage veröffentlicht.
FÜR DAMEN UND HERREN AUS DEN
BUNDESLÄNDERN
Wie bitten Sie, ein
Bewerbungsschreiben inkl.
Lebenslauf und Foto bis
spätestens 1. September 2012 an
das Opernballbüro Wien zu schicken.
FÜR DAMEN UND HERREN AUS DEM
AUSLAND
Wie bitten Sie, ein
Bewerbungsschreiben inkl.
Lebenslauf und Foto bis
spätestens 1. September 2012 an
das Opernballbüro zu schicken.
KOSTEN
Komiteekarten kosten 100,- Euro
PROBEN
3 Proben in Wien für Paare aus
Wien und Umgebung
1 Probe in Wien für Paare aus
den Bundesländern
1 Probe für Paare aus dem
Ausland
2 Hauptproben im Gustav
Mahler-Saal der Wiener
Staatsoper
Generalprobe (Mittwoch vor dem
Opernball) im Ballsaal
(Die genauern Termine werden den
Debütanten/innen rechtzeitig
mitgeteilt)
BEKLEIDUNGSVORSCHRIFTEN
Damen: schneeweißes Ballkleid
(ohne Reifrock), weiße
Handschuhe, weiße Schuhe
Herren: schwarzer Frack, weiße
Handschuhe, schwarze Lackschuhe
Geschichte des Wiener Opernballs
Die
ersten
Ballfeste,
bei
denen
zwar
nicht
das k.
k.
Hof-Operntheater
nächst
dem
Kärntnertor,
wohl
aber die
an
dieser
Bühne
wirkenden
Künstler
als
Veranstalter
auftraten,
schlossen
gewissermaßen
an die
zur
Legende
gewordenen
Feste
des
Wiener
Kongresses
(1814 -
1815)
an.
Diverse
Ballfeste
fanden
in den
zwanziger
und
dreißiger
Jahren
des 19.
Jahrhunderts
in den
zahlreichen
kleineren
und
größeren
Etablissements
der
Kaiserstadt
an der
Donau
statt.
Die
Künstlerinnen
und
Künstler
wünschten
jedoch
für ihre
Feste
einen
intimeren
Rahmen
und bald
fanden
sie eine
ideale
Lösung
in den
bei
aller
kultivierten
Repräsentation
dennoch
gemütlichen
Redoutensälen
der
kaiserlichen
Hofburg.
Nach dem
ebenso
blutigen
wie
ruhmlosen
Ausgang
des
Revolutionsjahres
1848 war
in Wien
vorerst
niemandem
allzu
sehr
nach
Tanzen
zumute.
Es
mussten
einige
Jahre
verstreichen,
ehe die
Lebensfreude
wieder
jene
Intensität
erreichte,
die
Ballfeste
im
"Wiener
Stil"
neuerlich
möglich
machten.
Im Jahre
1862
erhielt
das
berühmte
Theater
an der
Wien
wieder
die
"allerhöchste
Erlaubnis",
Ballfeste
veranstalten
zu
dürfen.
Dabei
nahm man
sich
selbstverständlich
die
damals
spektakulären
Veranstaltungen
der
Pariser
Opernbälle
zum
Vorbild.
Als im
Jahre
1869 das
Personal
des k.
k.
Hofoperntheaters
endlich
ins
prachtvolle
neue
Haus am
Ring
einziehen
konnte,
verweigerte
jedoch
Kaiser
Franz
Joseph
I. die
Erlaubnis,
in
seinem
Theater
Tanzfeste
zu
veranstalten.
So fand
der
erste
Ball mit
der
Bezeichnung
"Ball in
der
Hofoper"
nicht im
Haus am
Ring,
sondern
im
ebenfalls
neuen
und
prachtvollen
Gebäude
der
"Gesellschaft
der
Musikfreunde"
statt.
1877 gab
der
Kaiser
endlich
seine
Zustimmung
zu einer
"Soirée"
in
seinem
Opernhaus.
Obwohl
bei
diesem
Fest in
der
Nacht
vom 11.
auf den
12.
Dezember
offiziell
nicht
getanzt
werden
durfte,
berichtete
das
"Wiener
Fremdenblatt"
am
folgenden
Tag:
"... es
ging
anfangs
recht
schwer,
aber
Wienerblut
und
Wienermut
hielten
stand
... nach
Mitternacht
gab es
den
ersten
regelrechten
Tanz im
Festsaal
unseres
Opernhauses."
Nach dem
Untergang
des
Kaiserreiches
1918
erinnerte
sich die
junge
Republik
erstaunlich
bald an
die
imperialen
Feste im
Opernhaus.
Bereits
am 21.
Jänner
1921
konnte
die
erste
Opernredoute
der
Republik
Österreich
abgehalten
werden,
und im
Jänner
1935
fand der
erste,
nun auch
so
benannte
"Wiener
Opernball"
statt -
ein
Zauberwort,
dessen
Wirkung
auch im
fahlen
Licht
der
dreißiger
Jahre
nicht
versagte.
Am
Vorabend
des
Zweiten
Weltkrieges
wurde
1939 auf
Befehl
der
Reichsregierung
im
inzwischen
von
Deutschland
besetzten
Österreich
ein
letzter
Opernball
abgehalten.
Nach dem
Wiedererstehen
der
Republik
Österreich
1945 und
der
Überwindung
der
ersten
Hungerjahre
im
zerbombten
Wien
wurde im
November
1955 die
festliche
Wiedereröffnung
des im
Krieg
zerstörten
Opernhauses
gefeiert.
Am 9.
Februar
1956
wurde
das
herrliche
Haus zum
ersten
Mal in
der
Zweiten
Republik
wieder
in den
strahlenden
Opernballsaal
verwandelt.